Zahlen

90-0:0  Hoffnung
118-1:0  Verzweiflung.
119- 2:0  Verzweiflung Wut.
16h Später  Scheiße, aber ist so.

5.7.06 16:08, kommentieren

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Siehe Oben

Aufstehen, ins Bad, in die Küche. Kaffee, Frühstück? Heute nicht. Wohnzimmer, dampfende Kaffeetasse, Zigarette. Feuer? Auf die Uhr schauen. Schnell aufrauchen, Kaffee runterstürzen- heiß. Schlüssel suchen. Tasche schnappen. Raus rennen, abschließen. Schnell den Briefkasten öffnen. Werbung? Auf den Altpapierstapel schmeißen. Zum Bus laufen, warten. Einsteigen- zu voll. Stehen. Mp3-Player suchen. Musik. Aussteigen, auf den nächsten Bus warten, gleiche Prozedere. FH. Langeweile bis zum Schluss. Nach Hause, Bus, s.o.
Aufschließen, Küche, Kaffeekochen.
Wohnzimmer, Computer an, Fernseher an.
Bett.
Morgen? Siehe Oben.

1 Kommentar 27.6.06 23:06, kommentieren

Es

Das Über-Ich, unser innerer Moderator. Egal, wie es heißt. Jeder hat sie, jeder kennt sie, oder ihn?
Egal wie wir Es betiteln, es ist da. Auch wenn wir Es manchmal lieber ignorieren, denn seine Aussage ist nicht immer die netteste. Aber vielleicht doch die Beste?
Warum haben sich damit schon so viele Menschen beschäftigt? Vielleicht gerade, weil wir Es nicht einschätzen, nicht greifen können.
Manchmal schreit es in uns, wenn wir eine Entscheidung treffen müssen. Wir handeln nachdem, was unser Kopf uns sagt, was wir als rational empfinden, oder nachdem was andere als rational empfinden. Aber ist Rationalität immer die beste Lösung?
Sollten wir uns nicht manchmal Zeit nehmen, ganz tief in uns hinein zu horchen und Ihm mal wieder zu hören?
In manchen Situationen scheint uns die rationale Antwort entgegen zu schreien, ob nun bildlich gesprochen, oder wirklich. Alle scheinen die richtige Antwort zu kennen, zu wissen was das Beste für uns ist.
Aber Es sollte entscheiden. Denn Es kennt uns am besten, Es ist immer bei uns, in uns, kennt unsere geheimsten Gedanken, Wünsche.
Also, sollten wir uns hinsetzen. Uns anhören, was Es sagt und vielleicht seinen Rat befolgen.
Wir müssen lernen wieder an Es zu denken. Ganz genau aufpassen und sicherlich auch manchmal danach handeln.
Versuchen wir es doch einfach mal, das ist immer noch besser, als auf jemand anders zu hören.

27.6.06 22:47, kommentieren

Nachtrag:

Brillenträger finden es übrigens überhaupt nicht lustig, wenn man sie fragt, ob man die Brille mal aufsetzen darf. Wenn wir „Nein!“ sagen, dann meinen wir das auch. Das ist keinesfalls eine Ironische Antwort. Es scheint aber ein lustiger Kneipensport zu sein. Irgendwann gibt man auf, überreicht seine Brille und muss dann geduldig warten, bis die Brille wieder auf der Nase sitzt. Und die Frage „Wie kannst du damit sehen?“ Kann ich auch nicht mehr hören. Ich kann damit so sehen, wie du ohne sie. Aber ohne sie, sehe ich verdammt noch mal nichts. Deswegen will ich sie dir ja auch nicht, in einer halb dunklen und verrauchten Kneipe leicht angetrunken, geben. Und an deiner Sicht durch meine Brille ändert sich auch nichts, egal wie oft du sie anziehst.

26.6.06 20:22, kommentieren

Brillenträger beim Friseur

Ein heikles Thema. Friseurbesuch, mit Brille. Als Kontaktlinsenträger ist das ganze nich so kompliziert, da sieht man, was nachher dabei herauskommt.
Als Brillenträger? Blindes Vertrauen, im wahrsten Sinne des Wortes. Man setzt sich hin, sagt was man will und dann kommt der Satz, den wir so sehr fürchten, weil er absolute Auslieferung bedeutet.
„Könnten sie bitte die Brille abnehmen?“
Natürlich kann ich, ich bin ja nicht strohdumm, aber ob ich das wirklich will? Aber es hilft ja nichts. Also runter mit der Brille und sich 2 Stunden lang vom Friseur erklären lassen, was er macht. Dabei am besten Pokerface aufsetzen, nu nicht zuviel Begeisterung zeigen, das könnte nachher, wenn man die Brille wieder aufsetzt und erschrocken aufschreit, zu Missverständnissen führen.
Am schönsten sind die Fragen „Und, gut so?“, verdammt woher soll ich das wissen? Wenn ich meine Brille abziehe bin ich blind wie ein Fisch (Das Sprichwort gefällt mir, woher kommt es eigentlich? Sind Fische blind?), woher soll ich wissen ob die Haare die richtige Farbe haben, oder ob sie kurz genug sind? Also abwarte, und dann nach 2 Stunden zitternd zur Brille greifen, manchmal geht es gut, manchmal aber auch nicht.

26.6.06 20:16, kommentieren