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Same procedure as every year

Gestern war der gro?e Tag mein 21. Geburtstag.
Jetzt bin ich also offiziell erwachsen und soll ich euch mal was sagen, es hat sich nix ver?ndert! es gab kein Glockengel?ut als ich mich gegen 10 aus meinem Bett erhob, weil ich ja noch f?r die Pr?fung lernen musste.
Aber das ist doch immer so.
das schlimmste am Geburtstag ist aber immer "Und, wie f?hlt man sich mit 21?"
Ich habe mich noch nie anders gef?hlt, als am Tag zuvor, als ob sich in 7 Stunden Schlaf das ganze Leben ver?ndern w?rde.
Und gestern war sowieso kein besonders toller Geburtstag, ich bin aufgewacht und auf die G?rtelschnalle getreten, weil ich meine Hose genau auf dem Weg zwischen Bett und Bad drapiert hatte, als der Schmerz dann nachlie?, wollte ich unter die Dusche, doch meine allerliebsten Nachbarn, hatten das ganze hei?e Wasser aufgebraucht, sodass ich mit einshamponierten Haaren unter der immer k?lter werdenden Dusche stand. Und was bitte tut man dann? Shampoo drin lassen ist ja schlie?lich kein L?sung, also legte ich mich nach vollendeter Dusche fr?stelnd auf mein Sofa und guckte King of Queens, denn zum lernen war ich nicht mehr motiviert.
So wie der Tag begonnen hatte ging er auch weiter und endete mit ein paar Bier vor dem Fernseher.
Und um auf die Frage zu antworten, ich f?hlte mich verdammt noch mal, wie an jedem Schei?tag in meinem Leben, au?er, dass Leute anriefen und lustig Happy Birthday ins Telefon gr?hlten.
Danke Liebe Freunde f?r diesen musikalischen Beitrag, ich hab euch auch lieb!

3 Kommentare 12.1.06 21:40, kommentieren



Nie wieder

Nie wieder im Dunkeln zum Friseur gehen und sich die Haare f?rben lassen!
Und nie wieder dem Friseur sagen, ich h?tte gerne etwas Kupfer in den Haaren.
Nie wieder w?hrend der Pr?fungen lernen und nie wieder neben einem stinkenden Busnachbarn sitzen. Und nie wieder mit meinem psychopatischen Nachbarn anlegen.
Wir kennen doch alle diese Situation, man denkt es l?uft alles wie immer und dann geschieht irgendetwas unvorhergesehenes, man hat pl?tzlich knallrote anstatt dunkelbraune Haare,
man kennt jetzt die Lebensgeschichte eines Mannes dem man freundlicherweise Platz im Bus gemacht hat, oder man wird auf?s ?belste beschimpft, weil man die alte Dame gefragt hat, ob man ihr mit der Tasche helfen soll. Es gibt Situationen aus denen lernt man f?r?s Leben, es gibt aber auch Dinge die geschehen absolut unvorhergesehen,
Neulich sa? ich im Flugzeug, 27 Minuten Flug von K?ln nach Hamburg und da ich dort einen Zug erwischen musste hatte ich mich in die erste Reihe gesetzt, meinen Handgep?ck Koffer vor mir, weil in den Gep?ckf?chern kein Platz war. Pl?tzlich tauchte eine von diesen immer schei?freundlichen Saftschubsen auf und hat mich gar nicht freundlich und nicht mal mit dem kleinsten L?cheln auf den Lippen und schnauzte mich an, dass mein Koffer in die Gep?ckf?cher geh?rte. Noch bevor ich zu einer Erkl?rung ansetzen konnte riss sie s?mtliche Gep?ckf?cher im Umkreis auf, drehte sich dann zu mir um und bellte mich an, ich sollte ihr folgen. Auf dem Weg zum hinteren Teil des Flugzeuges riss sie alle Gep?ckf?cher auf, die ihr in den Weg kamen. In der vorletzten Reihe angekommen drehte sie sich um ?Hier ist noch Platz? ich drehte mich kurz um und stand c.a. 50 Meter von meinem Platz entfernt. Resigniert schob ich meinen Koffer ins Gep?ckfach und lie? mich auf den freien Platz darunter fallen.

Also, nie wieder mit einer Stewardess anlegen, sie sind wie Britney Spears Barbiepuppen. H?bsch anzusehen, hol aber ziemlich gef?hrlich?

1 Kommentar 13.1.06 16:35, kommentieren

Resignation

Kennt ihr dieses Gef?hl, wenn ihr nach einem schei? Tag auf dem Sofa liegt und zu nichts mehr Lust habt au?er zu entspannen, ihr zappt durch die Kan?le und es kommt nur schei?? Irgendwann resigniert man, das ist der Anfang, die Resignation vor dem Fernseher, ihr lasst euch berieseln. Dann kommt die n?chste Resignation, ihr wollt euch was kochen, doch der Weg in die K?che erscheint unendlich weit, also der Griff zum Telefon und da es so bequem ist, auch noch direkt Bier und Zigaretten mitbestellen, erspart den Weg zum Automaten. Und da sitzt ihr dann, mit einer mittelm?ssigen Pizza und einem warmen Bier vor dem schei? Programm der Privaten und irgendwann schlaft ihr vor dem Sofa ein, die brennende Zigarette in der Hand...

14.1.06 01:59, kommentieren

Lügen

Wir l?gen st?ndig und wir werden st?ndig belogen, von Politikern, Freunden die es verletzend f?nden uns die Wahrheit zu sagen, sogar von v?llig Fremden.
W?hrend wir es bei Politikern gew?hnt sind und es uns bei Fremden meist ziemlich egal sind, gibt es Menschen von denen will man einfach nicht belogen werden.
Freunde: Ich liebe es, das meine Freunde ehrlich sind, (zumindest denke ich sie sind es) sonst k?nnte ich wohl nicht mit ihnen befreundet sein.
Familie: Familien sollten sich nicht bel?gen, das f?hrt nur zu Problemen.
?rzte: Das sind die letzten Menschen der Welt von denen wir belogen werden wollen, schlie?lich entscheiden ihre Aussagen meist ?ber Leben oder Tod aber zumindest geht es um unser Wohlergehen.

Aber wir l?gen trotzdem, aus Bequemlichkeit, um Konflikten aus dem Weg zu gehen, oder weil wir jemanden nicht verletzen wollen.

Aber verletzen wir nicht jemanden noch viel mehr, wenn wir ihn wissentlich bel?gen?
Die L?ge funktioniert zwar f?r den Moment, aber fr?her oder sp?ter kommt die Wahrheit doch ans Licht.

(Ich f?hle mich gerade wie ein Moralapostel und m?chte mich bei allen entschuldigen, die ich belogen habe, auch wenn ihr nichts davon wisst, es tut mir leid.)

14.1.06 15:48, kommentieren

Stumm

Hier steh ich,
stumm aufschreiend
und garnicht still,
in meiner kleinen Welt.
Sie war mal bunt nun ist sie grau
Hallo, ich will hier raus!
man hat mich anscheinend hier vergessen,
ich werd mal versuchen auszubrechen.
Die T?r ist zu der Schl?ssel wech,
warum hab ich immer so ein Pech.
Ich schrei stumm
und still hier rum,
irgendwie ist das ganz sch?n dumm.
Dann wird es dunkel um mich rum.
Doch Licht?
Nee, auch das gibt es hier nicht.
Werd warten bis mich jemand rettet,
doch solange,
schreie ich stumm
und steh so garnicht still,
aufschreiend doch ohne einen Ton.

1 Kommentar 14.1.06 16:39, kommentieren